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Willkommen

Würden die Menschen danach streben,
sich selber zu vervollkommnen,
statt die ganze Welt zu erretten,
selbst innerlich frei zu werden,
statt die ganze Menschheit befreien zu wollen,
wie viel würden sie zur wahren Befreiung der ganzen Menschheit beitragen.

Laotse

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Nächste Heidelberger Gespräche:

Neue Erkenntnisse zu den Anfängen der Freimaurerei

 

Prof. Dr. Jan Snoek  

Geb. 1946 in Amsterdam. 1987 Promotion in Religionswissenschaft in Leiden. Seit 2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Religionswissenschaft der Universität Heidelberg. Freimaurer seit 1971. Mitglied der Forschungslogen „Ars Masonica“ (Reguläre Großloge von Belgien), „Frederik“ und „Quatuor Coronati“.

Über kaum eine Gemeinschaft ranken sich so viele Gerüchte, wie um die Freimaurerei und deren Entstehung. Erst seit wenigen Jahren beginnen sich die Logenarchive weitestgehend für wissenschaftliche Forschung zu öffnen.

In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Jan Snoek einen Einblick in die aktuellen Forschungsergebnisse geben und den Teilnehmern nach seinem Vortrag noch für Diskussionen zur Verfügung stehen.

Der Amerikaner Léon Hynemann soll 1877 geschrieben haben:   „Die vier Logen, die sich mit einigen ´alten Brüdern´ in der Taverne zum Apfelbaum trafen, waren die ohne Verbindung oder Beziehung mit anderen freimaurerischen Organisationen? Was ist der Ursprung dieser vier Logen? Ihre Mitglieder müssen doch unter irgendeiner Autorität Freimaurer geworden sein? Es muss doch eine ältere Organisation gegeben haben, unter deren Autorität sie in die Bruderschaft aufgenommen und angenommen wurden? Wer waren diese ´alten Brüder´?“. Heute ist es klar, dass es sowohl in Schottland als in England schon lange vor 1717 Logen gab. Auch steht jetzt fest, dass das, was laut Anderson in 1717 geschah, weder in diesem Jahr, noch im Apfelbaum stattfand.

Heidelberger Gespräche | Gästeabend | Donnerstag 23. März 2017, 19.00 Uhr
im Logenhaus Schwarzwaldstr. 29-31 in 69124 Heidelberg