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Willkommen

Würden die Menschen danach streben,
sich selber zu vervollkommnen,
statt die ganze Welt zu erretten,
selbst innerlich frei zu werden,
statt die ganze Menschheit befreien zu wollen,
wie viel würden sie zur wahren Befreiung der ganzen Menschheit beitragen.

Laotse

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Nächste Heidelberger Gespräche *) | Gästeabend | Donnerstag 17. Mai 2018, 19.30 Uhr

Ägyptens Ma´at und der Gleichlauf der Dinge
Personifizierte Weltordnung und Aufklärung

Welche Werte und welches Menschenbild bestimmten das Zusammenleben im Alten Ägypten? Welche der zentralen Ideen haben nachgewirkt? Gegenseitigkeit, Solidarität, Tugend und Fortdauer sind neben der Schöpfung des inneren Menschen in Zusammenhang mit Ma´at zu sehen. Ein Abgleich mit humanistischen und freimaurerischen Konzepten drängt sich auf und fördert Erstaunliches zu Tage.

 

Seit mehr als zwei Jahrzehnten darf Werner H. Heußinger die Finanzmärkte aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten, erleben und mitgestalten. Als Entrepreneur und Portfolio-Manager, als Fachjournalist und Buchautor oder als Lehrbeauftragter und Bankenberater. Darüber hinaus beschäftigt sich Werner H. Heußinger mit den die Gesellschaft prägenden Auswirkungen unterschiedlicher Geldsysteme und Wertvorstellungen. Für ihn fallen Geldsysteme und Wertvorstellungen nicht vom Himmel, sondern werden von Menschen gemacht und erlebt – bewusst und unbewusst.

Werner H. Heußinger spürt anhand von Ma´at die Denkformen des alten Ägypten auf und gleicht sie mit humanistischen und freimaurerischen Konzepten ab. Ma´at ist der Schlüsselbegriff Altägyptischen Denkens und bedeutet „Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung“, aber auch „Weisheit, Echtheit, Aufrichtigkeit“. Die abendländische Befreiungsgeschichte – die Befreiung von Unterdrückung und Überforderung – kann ohne Ma ´at nicht (vollständig) geschrieben werden. Als eine geistige Grundlage des „zivilen“ Miteinander-Lebens schildert Werner H. Heußinger die Lehre von Ma´at. Ma´at kann durchaus als Grundlage allen geordneten Seins verstanden werden, als eine Art Richtschnur, die über die Weltordnung wacht. Die Durchführung der „rechten Ordnung“ in allen Lebensbeziehungen zieht sich wie ein roter Faden durch die ägyptische Welt-, Staats- und Lebensauffassung.

„Ein jeder prüfe sich selbst.“ Ma´at als Zentralbegriff der ägyptischen Kultur lässt sich am ehesten mit dem Begriff „Richtungssinn“ direkt übersetzen – abgeleitet vom entsprechenden Verbum, das für  „gerade leiten“ oder „den Dingen eine Richtung geben“ steht. Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist im alten Ägypten immer lebendig gewesen und fest im Hier und Jetzt verankert. Die vom Verstorbenen zu Lebzeiten in Wort und Tat praktizierte Ma´at wird beim Totengericht – einer der fundamentalsten Ideen der Menschheitsgeschichte – geprüft. Das Herz des Menschen wird gegen die Ma´at aufgewogen.

Heidelberger Gespräche *) | Gästeabend | Donnerstag 17. Mai 2018, 19.30 Uhr.

im Logenhaus Schwarzwaldstr. 29-31 in 69124 Heidelberg

Da die Plätze begrenzt sind melden Sie sich bitte per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

*)   Heidelberger Gespräche Gesellschaft