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Der Wilhelmsbader Konvent am 18.05.2017

Heidelberger Gespräche | Gästeabend | Donnerstag 18. Mai 2017 | 19.00 Uhr
im Logenhaus Schwarzwaldstr. 29-31 in 69124 Heidelberg

Der Wilhelmsbader Konvent
und dessen Auswirkungen auf die europäische Freimaurerei

Bis vor wenigen Jahren noch konnten Autoren die vielschichtigen historischen Zusammenhänge der Freimaurerei nicht entwirren, schrieben oft voneinander ab und warfen im Ergebnis meist mehr Fragen auf, als sie beantworteten. Erst seit kurzem entwickelt sich eine wissenschaftliche Forschung zur Geschichte der Freimaurerei. Dazu gehört auch der Wilhelmsbader Freimaurerkonvent der Strikten Observanz von 1782, der nahe der Stadt Hanau stattfand und einen Höhe- und Wendepunkt in der  Geschichte der deutschen und europäischen Freimaurerei darstellte. 

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Wissenschaft und Esoterik müssen sich nicht ausschließen. Giovanni Grippo hat sich schon vor vielen Jahren an den Versuch gewagt, unterschiedliche kabbalistische Themenbereiche zusammenzuführen und die drei Abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) zu einer gleichwertigen und versöhnenden gegenseitigen Anerkennung zu bewegen. Giovanni Grippo ist Autodidakt, der sich schon seit früher Zeit intensiv mit Philosophie und Religion beschäftigte. Heute sieht er sich als Forscher aber auch als religiös-spirituellen Menschen, der die allgemeinen Naturwissenschaften und deren metaphysische Hälfte - die Esoterik - wieder zu verbinden sucht. Kabbala, Alchemie, Rosenkreuzertum, Tempelritter-Orden und Freimaurerei gehören für ihn als Themenkreis zusammen.

Der Wilhelmsbader Konvent von 1782 beendete das System der „Strikten Observanz“, zumindest offiziell. Die »Strikte Observanz« die sich selbst auch als »Hoher Orden vom heiligen Tempel zu Jerusalem« bezeichnete, bot ein dem untergegangenen Tempelritter-Orden nachempfundenes System, welches die ersten drei Grade der symbolischen Freimaurerei übernahm und mit der mittleren Stufe des Andreasmeisters einen Übergang zu den Rittergraden bildete. Sie hatte insbesondere Dank der prominenten Position des Reichsfreiherrn von Hund eine große Anziehungskraft und übte großen Einfluss nicht nur auf die deutsche Freimaurerei aus. So wurde sie zu einem Sammelsurium von Königen, Herzögen, Fürsten, Prinzen, Grafen aber auch von hohen Staatsbeamten und Würdenträgern. Die straffe Disziplin, die kultivierten Umgangsformen bei den Versammlungen, aber auch die pompösen Rituale, die Einhaltung gesellschaftlicher Umgangsformen z.B. zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, die guten Manieren, die wohltätige Gesinnung unterschied sie von anderen Logen jener Zeit. Hierdurch trat sie vorteilhaft vor den zahlreichen maurerischen Zusammenschlüssen hervor.

Giovanni Grippo hat aktuelle historische Erkenntnisse zusammengetragen und wird sich mit den Teilnehmern auf eine interessante Reise von den Ursprüngen der »Strikten Observanz« bis zu dem offiziellen Ende 1782 und darüber hinaus begeben.  

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Der Eintritt ist frei.